Hilfe und Tipps der PH Bern zur Ausstattung der ICT Infrastruktur

http://www.kibs.ch/ICT_Factsheets

Auf der Webseite der PH Bern findet ihr Youtube Filme zur ICT Infrastruktur, welche sicher als Hilfe bei Planungen und Gesprächen mit Schulleitungen und Behörden eingesetzt werden können.

Hier ein Ausschnitt vom Angebot des Wizard Tools zur Hilfe

NEUPLANUNG: ICT-INFRASTRUKTUR

Wenn Sie sich mit dem Ausbau oder der Neuplanung Ihrer ICT-Infrastruktur beschäftigen, kann Ihnen dieser Assistent helfen die wichtigen Dinge in Betracht zu ziehen, bevor Sie mit einem Finanzbegehren an Ihre Gemeinde gelangen. Der Assistent zeigt nicht einen richtigen Weg auf, er soll Sie anregen Ihre individuelle Situation zu reflektieren.

Einzelne freie GMI-Plätze im SJ 2017/18 für Mittelstufenlehrpersonen

Das VSA hatte zusammen mit der PHZH zusätzlich zwei Kurse für PICTS-Absolventinnen und Absolventen geplant, welche die Unterrichtsberechtigung über das „sur-Dossier-Verfahren“ nicht erhalten haben. Nun hat das VSA entschieden, die freien Plätze in diesen beiden Kurse an Interessierte zu vergeben.

Falls ihr in diesem Schuljahr 2017/18 die Qualifikation in MI angehen möchtet und keinen Platz erhalten habt, könnt ihr euch bei euren Schulleitungen melden. Sie kennen den Link zur Ausschreibung dieser beiden Kurse und besitzen den nötigen Code.

Hier die Daten der beiden Kurse:

WM GMI.2017.MST.57:

Mo 15.1.2018 8:15 - 16:45 LAD 221 Nicole Wespi

Mo 5.2.2018 8:15 - 16:45 LAD 221 Nicole Wespi

Mo 5.3.2018 8:15 - 16:45 LAD 221 Nicole Wespi

Mo 26.3.2018 8:15 - 12:00 LAD 221 Nicole Wespi

 

WM GMI.2017.MST.60

Fr 19.1.2018 8:15 - 16:45 LAA-K021 Peter Suter

Fr 9.2.2018 8:15 - 16:45 LAA-K021 Peter Suter

Fr 9.3.2018 8:15 - 16:45 LAA-K021 Peter Suter

Fr 6.4.2018 8:15 - 12:00 LAA-K021 Peter Suter

 

Für Fragen könnt ihr euch ans Projektsekretariat  lehrplan21@vsa.zh.ch wenden.

VEREINSVERSAMMLUNG 26.8.17 - SAVE THE DATE!

Die nächste Vereinsversammlung findet am Samstag, 26.8.17 im Schulhaus Hofern, Sonnenbergstrasse 28/30 in Adliswil statt. SAVE THE DATE!

Thema: Medien und Informatik

Vereinsmitglieder stellen im Sinne von best practice Unterrichtsinhalte vor und auch den Mitgliedern zur Verfügung. Die Einladung steht als PDF zur Verfügung. Unterrichtseinheiten bitte hier ablegen.

UNTERRICHTSBERECHTIGUNG MEDIEN UND INFORMATIK, SUR DOSSIER VERFAHREN

Das Volksschulamt des Kanton Zürich hat neue Informationen zum sur-Dossier Verfahren in Bezug auf den GMI (Grundlagenkurs Medien und Informatik) veröffentlicht. Im Einzelfall können Lehrpersonen eine Unterrichtsberechtigung erlangen. Die Einreichung eines Portfolios ist notwendig. Alle Informationen sind auf der Homepage des VSA zum LP21 unter Qualifikation & Weiterbildung erhältlich.

KOMMUNALE ERWEITERUNG VZE PÄD. ICT SUPPORT

Das VSA hat mit dem Leitungszirkular vom 10.2.17  (http://vsa2.zh.ch/newsletter-tool/archiv-detail.php?id=5316) die Ressourcenregelung zur kommunalen Erweiterung der Vollzeiteinheiten veröffentlicht. Zu finden ist die Grundlage etwas versteckt im Dokument Ressourceneinsatz, in der Fusszeile auf Seite 3 und lautet:

Pro Schuleinheit wird maximal folgender Umfang (in VZE) gewährt: Anzahl zugewiesener oder gewährter VZE Berufsauftrag (inkl. VZE Kredit und VZE Pool, aber ohne VZE Gestaltungspool und ohne VZE Schul- leitung) * 0.013 sowie 0.03 pro Schuleinheit (als Sockel). Diese Regelung gilt vorerst während der Einführung des neuen Zürcher Lehrplans 21 bis Ende Schuljahr 2020/21.

Eine Schule mit 30 VZE und zwei Schuleinheiten erhält entsprechend auf Gesuch hin maximal 30 * 0.013 + 2 * 0.03 = 0.45 VZE. Auf der Oberstufe entspricht dies bei einer Lehrperson mit 4 Wochen Ferienanspruch einer Arbeitszeit von 869 Stunden pro Jahr. Die VZE eurer Schule erfährt ihr bei der Schulleitung oder Verwaltung. Das Gesuch an das VSA hat durch die Schulpflege zu erfolgen.

SE:MI SELBSTEVALUATION KOMPETENZEN MEDIEN UND INFORMATIK

Der Fragebogen zur Selbstevaluation der Kompetenzen Medien und Informatik (LP21) ist online unter http://semifragebogen.ch/ verfügbar. Lehrpersonen erhalten hier die Möglichkeit ihr Know-how zu evaluieren und die Ergebnisse mit der Schulleitung im Anschluss zu teilen. 

Schulleitungen erhalten vom VSA im März eine Handreichung, welche die Möglichkeiten und Grenzen von SM:MI aufzeigt. Das Volksschulamt Luzern hat bereits ein Informationsschreiben verfasst. Hintergründe zu SM:MI sind den Präsentationsnotizen von Dominik Petko zu entnehmen. Die Fachtagung vom 20. Mai 2017 an der PHSZ informiert auch ausführlich zum Bereich Medien und Informatik im LP21 und zum Evaluationstool.

SCHMIZH BEIM VSA UND AN DER PHZH

Anfangs Januar haben wir uns mit Vertretern des VSA bezüglich des Umfangs einer kommunalen Erweiterung der kantonalen VZE für den pädagogischen ICT-Support im Rahmen des neu definierten Berufsauftrags getroffen. Matthias Weisenhorn, Abteilungsleiter Lehrpersonal im Volksschulamt, hat uns eine Veröffentlichung der Grundlagen zur Beantragung der Erweiterung der VZE demnächst zugesichert.

Die Schule kann demnach bald beim Kanton eine kommunale Erweiterung der kantonalen VZE beantragen. Getragen werden die Kosten zu 100% von der Gemeinde, jedoch kantonal verfügt. Im Unterschied zu früher sind die zusätzlichen VZE nicht mehr an 100%-Pensen gebunden und können neu auch gebündelt werden (früher max. 3 Lektionen / Lehrperson). Zu beachten ist jedoch, dass eine Lehrperson gemäss neu definierten Berufsauftrages mindestens 60% seines Pensums zu unterrichten hat.

Bei einer 100% Stelle einer Lehrperson mit 4 Wochen Ferien entsprechen im Regelfall 60% Unterricht 20 Lektionen Unterricht (oder 1160 von 1920 zu verteilenden Jahresstunden). So bleiben noch rund 642 Stunden für den pädagogischen ICT-Support übrig (wenn 130 Stunden pro Jahr für Schule, Zusammenarbeit und Weiterbildung abgezogen werden). Dies entspricht bei 39 Schulwochen rund 16.5 Stunden pro Woche.

Wir bleiben am Ball und informieren euch, sobald wir mehr wissen...  


Anfangs Februar haben wir uns zudem mit dem VSA und der PHZH getroffen. Wir wollten wissen, was die Rahmenbedingungen für die Erteilung der Unterrichtsberechtigung für das Fach Medien und Informatik "sur Dossier" für Lehrpersonen mit einem PICTS-CAS (oder äquivalentes Zertifikat) sind. Auch interessierte uns, inwiefern wir als Verband die PHZH bei einer möglichen Erweiterung des Kurskaders unterstützen könnten und ob schulinterne Ausbildungen angeboten werden könnten.

Die Rahmenbedingungen des VSA für die Erteilung der Unterrichtsberechtigung für das Fach Medien und Informatik "sur Dossier" folgen bis Ende Februar. Eine solide informatische Bildung und Tätigkeit wird neben einer Selbsteinschätzung mit dem SE:MI-Tool und Einblicken in die Unterrichtstätigkeit gefordert. Das VSA rechnet mit ca. 5 Stunden Aufwand für die Zusammenstellung des Bewerbungsdossiers, welches nach einer formellen Prüfung zur inhaltlichen an die PHZH gelangt. Link zum VSA

Die ersten Ausbildungsgänge Medien und Informatik für die Primarstufe sind bereits restlos ausgebucht. Nach der ersten Durchführung im August entscheidet die PHZH über die Erweiterung des Kurskaders. Interessierte PICTSler dürfen sich gerne bei Rahel Tschopp von der PHZH melden.  

Das VSA und die PHZH klären in den nächsten Monaten ab, ob schulinterne Ausbildungen von Lehrpersonen zur Erteilung des Faches Medien und Informatik ermöglicht werden sollen. Der Fokus des VSA steht zur Zeit jedenfalls auf eine möglichst breite Streuung (also lieber in jedem Schulhaus eine ausgebildete Lehrperson, als in einzelnen Schulhäusern viele). Wir setzen uns jedenfalls dafür ein, dass Schulen welche möglichst viele Lehrpersonen zu M+I-Lehrkräften ausbilden wollen, dies in Zukunft auch können. Nur so werden die Pionierschulen im M+I-Bereich auch in Zukunft innerhalb der offiziellen Rahmenbedingungen ihre Lernenden fördern können ohne auf zwar kompetente aber nicht ausgebildete Lehrkräfte zurückgreifen zu müssen.

Grundlagenkurs Medien und Informatik – GMI: Angebote der Pädagogischen Hochschulen

Seit Mitte Dezember können sich Primarlehrpersonen für den Grundlagenkurs «Medien und Informatik» der PHZH anmelden! 

Der Grundlagenkurs Medien und Informatik besteht aus vier Präsenzveranstaltungen und drei dazwischenliegenden Phasen mit E-Learning-Anteilen und Praxisumsetzungen. Die Weiterbildung erstreckt sich über mehrere Wochen. Der Fokus liegt auf den informatischen Kompetenzen des Lehrplans; Grundkenntnisse in Informatik sind keine Voraussetzung für die Teilnahme.

Alle weiteren Informationen sind auf der Webpage der PHZH zu finden.

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Die PHSZ bildet seit dem Sommer 2016 konsequent alle Primarschullehrpersonen mit der Lehrbefähigung «Medien und Informatik» aus. «Mit einem solchen Diplom können sie sich auf dem Arbeitsmarkt positionieren und sind für die Schulbehörden in der ganzen Deutschschweiz besonders attraktiv», ist der Rektor der PHSZ überzeugt. 

Weitere Informationen zum Bacherlor-Studiengang sind auf der Webpage der PHSZ zu finden.

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Die PH Luzern bietet seit dem Sommer 16 Intensivkurse «Medien und Informatik» an. Die Kurse werden auch in den kommenden Jahren angeboten. Auch bietet die PH Luzern für Schulen Holkurse an, welche schulhausintern durchgeführt werden können. Die Holkurse 16/17 und 17/18 sind bereits ausgebucht, Anmeldungen für 18/19 sind jedoch noch möglich.

Weitere Informationen zum Angebot der PH Luzern auf deren Webpage.

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Auch die PH Bern bietet einen Kurs zu «Medien und Informatik» im Zyklus 2 und 3 an. Die beiden Blockkurse à 30 Stunden sind jedoch bereits ausgebucht. Es besteht aber eine Warteliste.

Gemäss PHBern wird es auch im Schuljahr 17/18 wieder 5 Durchführungen des Blockkurses Medien und Informatik geben. Die geplanten Daten sind unter https://www.phbern.ch/schule-und-weiterbildung/medien-und-informatik/modullehrplan.html zu finden.

Ab ca. Mitte Januar werden die Angebote fürs Schuljahr 17/18 auch über die Suchfunktion der PHBern Weiterbildungsangebote (www.phbern.ch/18.631.080 ) zu finden und zur Anmeldung freigeschaltet sein. 

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Auf unsere Anfrage hin hat uns die FHNW folgendes mitgeteilt:

  • Basel Stadt / Basel Landschaft:
    Lehrpersonen der Mittelstufe und Sekundarstufe 1 können ab Mai 2017 die Nachqualifizierung Medien und Informatik besuchen. Informationen dazu unter Nachqualifikation Medien und Informatik (BS/BL)
  • Solothurn
    Für das Unterrichten des Faches "Informatische Bildung" (löst "Medienbildung" ab) wird aktuell keine Nachqualifikation angeboten. Die thematische Einführung  wird in die Weiterbildungen zur Einführung des LP 21 integriert. Die Themengruppe informatik@school vernetzt an Informatik interessierte Lehrpersonen und entwickelt Unterrichtsumsetzungen für Informatik im Unterricht. Unter www.ict-regelstandards.ch stehen den Lehrpersonen vielfältige praxiserprobte Unterrichtsideen zur Verfügung
  • Aargau
    Im Kanton Aargau wird den Schulen empfohlen, die Themen aus dem Bereich Medien und Informatik mit Hilfe des "Orientierungsrahmens Medien und Informatik im Unterricht mi4u" in den Unterricht zu integrieren. Unter www.mi4u.ch stehen den Lehrpersonen dazu vielfältige praxiserprobte Unterrichtsideen zur Verfügung.
    Das Kursprogramm  bietet eine grosse Auswahl an aktuellen Themen aus dem Bereich Medien und Informatik für die Weiterbildung interessierter Lehrpersonen an.  Die Themengruppe informatik@school vernetzt an Informatik interessierte Lehrpersonen und entwickelt Unterrichtsumsetzungen für Informatik im Unterricht.

Selbstevaluationstool Medien und Informatik (SE:MI)

Das Volksschulamt sucht in Zusammenarbeit mit der pädagogischen Hochschule Schwyz Mittelstufen- und Sekundar-Lehrpersonen, die sich bereit erklären, stufenspezifische Fragen zur Selbsteinschätzung bezüglich Medien und Informatik im Lehrplan 21 im Oktober 2016 zu beantworten. Zunächst befindet sich die Befragung in der Pilotierungsphase, aus der wichtige Erkenntnisse zur künftigen Anpassung erhalten werden sollen. Das Ausfüllen wird 30 bis 45 Minuten dauern.

Das Ziel soll darin bestehen, den Lehrpersonen ein individuelles Feedback zu den Hauptbereichen des Lehrplans 21 - Medien und Informatik zugeben. Die Rückmeldungen sollen eine Orientierungshilfe darstellen, die persönliche Weiterbildung im Bereich Medien und Informatik zu planen. Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um eine Prüfung, sondern um eine reine Selbsteinschätzung handelt.

Wir erachten dieses Tool als äusserst wertvoll und bitten euch, Lehrpersonen zur Teilnahme an diesem Pilotprojekt zu gewinnen. Weitere Informationen entnehmt ihr aus dem beiliegenden Dokument.

Vielen Dank für eure Mitarbeit!

Blogstöckchen: Lehr-/Lernraumbilder

Von Urs Henning (@urshenninghttp://web2-unterricht.blogspot.ch/) wurde ich über ein Blockstöckchen zu einem Beitrag über Lehr-/Lernraumbilder nominiert. Es geht darum, dass Timo van Treeck, Yvonne-Beatrice Böhler und Christian Kohls zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik am 22.9. in Bochum möglichst viele, gute Beispiele von Lehr-/Lernräumen zeigen möchten (→ Mehr Raum für kompetenzorientierte Lehre). 

Die digitale Methode zur Ideensammlung über ein Blockstöckchen war mir bisher unbekannt. Da die Idee das digitale, vernetzte Lernen aufgreift und Protagonisten des digitalen Lernens vernetzt, nehme ich dieses digitale Stöckchen gerne auf und beschreibe Lehr-/Lernräume auf unserem schmizh-Blog. Gleichzeitig normiere ich Christian W. Blaser (Blaser Architekten AG), Reto Thöny (Churermodell) und Beat Rüedi (Lernen unterwegs) für einen ebensolchen Beitrag. Alle Details zum Blogstöckchen sind unter https://tvtsblog.blogspot.ch/2016/07/aufruf-zum-blogstockchen.html zu finden.

Lehr-/Lernräume im Schulhaus Seehalde

Lehr-/Lernräume strukturieren das Lernen wesentlich. In den letzten vier Jahren gestalteten wir an der Seehalde die Räume entsprechend. Wichtig war uns ein grosser, gut zu überblickender Raum zur individuellen Vertiefung (wir nennen diesen Raum Office, andere Lernatelier etc.), Räume für die gemeinsame Arbeit und für Besprechungen/Lerncoachings (Gruppenräume) und Inputräume für Fachinputs und Arbeiten in grösseren Gruppen. Auch haben wir darauf geachtet, dass im ganzen Schulhaus überall Nischen und Ecken für individuelles oder gemeinsames Arbeiten vorhanden sind, auch draussen im Freien. Alle unsere Räume sind zudem schall-/lichttechnisch optimiert - ein Anspruch, welcher in Schulen viel zu oft keine genügende Beachtung findet. 

Persönliche Arbeitsplätze

Ursprünglich wollten wir Caddy-Arbeitsplätze für unsere Schüler/-innen schaffen. Plätze, die sie individuell und temporär in Anspruch nehmen konnten. Unsere Teenager wollten jedoch einen eigenen Arbeitsplatz, welchen sie auch persönlich "verschönern" können. Sie nutzen gestalten somit ihren eigenen Lernort, nehmen diesen ein, schmücken ihn mit Lernhilfen und Angenehmen, möglichen Zielen, materiell oder ideell.  

Räume für Lehrpersonen und die Schulleitung

Die Caddy-Idee wurde von den Lehrpersonen aufgegriffen. Sie besitzen an der Seehalde keinen eigenen Arbeitsplatz in den Offices, sondern arbeiten an ihren Caddies und direkt bei den Lernenden. Dafür sind Team-Arbeitsplätze für unsere Lehrpersonen entstanden. Hier kollaborieren die Teams, halten ihre Sitzungen ab und die persönlichen Arbeitsmaterialien für Vorbereitung, Recherche, Reflexion etc. finden hier ihren Platz.

Als Schulleiter verzichte auch ich auf einen Schreibtisch und gestalte meinen Lehr-/Lernraum ganz bewusst. Für Gespräche das Sofa, für konzeptionelles Arbeiten der Besprechungsraum mit genügend Wandflächen für kreatives Denken, Notieren, Skizzieren und den digitalen Hilfsmitteln der heutigen Zeit.

Virtuelle Lehr-/Lernräume

Der Lehr-/Lernraum wurde bei uns jedoch nicht nur physisch, sondern auch virtuell gestaltet. Unser Kosmos beinhaltet unter anderem zur Zeit Google for Education (Mail, Drive, Apps), Apple for Education (iTunes U, School Manager) mit unserer 1:1-iPad-Abdeckung, Showbie als digitale Austauschplattform, Beekeeper als digitale Kommunikationsplattform und Evernote als Dokumentationsraum und digitales Gedächtnis um nur einige aufzuzählen. Der Gestaltung der digitalen Lehr- und Lernräume wird künftig immer wichtiger und greift unmittelbar in die Gestaltung des physischen Raums ein. 

Präsentationsflächen und -technologien (AppleTV, ActivConnect, Chromecast) für die verschiedensten persönlichen und schulischen Geräte und Interaktionsplattformen (Google, Ebooks, Blogs, MOOCs, Beekeeper etc.) werden immer wichtiger. Auch diese möchten konzipiert, gestaltet, gemütlich, persönlich sein. Im digitalen Dschungel den Überblick zu behalten und allgemeine Strukturen zu schaffen ist weitaus schwieriger als in der geordneten physischen Welt.

Ausblick → So könnte es auch aussehen!

Gerne würde man eine Schule auf der grünen Wiese neu konzipieren. Im April 2016 durfte ich das VUC Trainingscenter in Haderslev, Dänemark besuchen. Ein Campus, welcher entsprechend neuestem Lehr-/Lern-Wissen konzipiert und erbaut wurde. Die Schule verknüpft dabei digitale Lernräume äusserst geschickt mit realen Begegnungs- und Lehr-/Lernräumen und schafft dabei einen inspirierenden Raum. Dieser ist äusserst transparent, mit vielen Nischen versehen, verfügt über runde Input-Pods (hätte ich sehr gerne) und einen Freiluft-Präsentationsbereich.

Im Januar 2016 durfte ich im Rahmen des Apple Education Leadership Summit in London einen Input von Bill Rankin und der Firma Gensler (Kalifornien, USA) über "Physical and Virtual Infrastructure" geniessen. Sie zeigten eindrücklich auf, wie neu definierte, gut gestaltete Lehr-/Lernräume sich positiv auf die Lernergebnisse der Lernenden auswirken. Auf der Webpage von Gensler sind diverse Beiträge und Studien zu finden.

Nominierung

Gerne hätte auch ich Philippe Wampfler nominiert. Da kam mir jedoch Urs Henning zuvor. Ich nominiere: Beat Rüedi, welcher mit Lernen unterwegs einen digitalen Lernraum beschreibt, Christian W. Blaser, welchen ich zwar nicht persönlich kenne, auf dessen Firma Blaser Architekten ich in der Recherche gestossen bin und der in seinem Dialograum schauraum b dieses Thema diskutieren liessen (RaumBildung - BildungsRaum) und Reto Thöny (Churermodell), welcher Bildungsraum auf der Primarstufe neu denkt.

Ich würde mich freuen, wenn die drei nominierten das Blogstöckchen aufnehmen würden und einen entsprechenden Beitrag schreiben könnten.

Links

Kick-Off Zürcher Lehrplan im Dezember

Im Schuljahr 2018/19 soll der neue Lehrplan für die Volksschule des Kantons Zürich auf der Kindergarten- und der Primarstufe bis zur 5. Klasse in Kraft treten, in der 6. Klasse und auf der Sekundarstufe I im Schuljahr 2019/20. Dies hat der Bildungsrat am 14. November 2015 beschlossen. Nach der Auswertung der laufenden Vernehmlassung wird der Bildungsrat im Frühling 2017 über die Inkraftsetzung des Lehrplans entscheiden.

Um die Behörden und insbesondere Schulleitungen darin zu unterstützen, die Vorbereitungszeit sowie die Umsetzung des neuen Lehrplans zu planen und zu gestalten, führt das Volksschulamt in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zürich im Dezember 2016 Kick-off Veranstaltungen durch.

Es stehen vier Termine zur Auswahl: 
7., 8., 13. und 14. Dezember 2016, jeweils 16 bis 18 Uhr an der PH Zürich.

  • Hier geht es zur Anmeldung.
  • Hier ist das gesamte Leitungszirkular zu finden.
Source: http://vsa2.zh.ch/newsletter-tool/archiv-d...

Informatik wird an der FHNW Teil der Lehrer-Grundausbildung

Auf der Basis des Lehrplans 21 steigt die Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz als erste Schweizer Hochschule in die IT-Ausbildung von Primarlehrern ein.

Die Informatik soll künftig obligatorischer Teil der Grundausbildung von Primarlehrerinnen und -lehrern an der Pädagogischen Hochschule (PH) der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sein. Man übernehme damit nicht nur in der Schweiz eine Pionierrolle, auch in den USA und England bestehe diese Möglichkeit bisher nicht, sagte Alexander Repenning, Leiter Informatische Bildung an der PH FHNW der 'Schweiz am Sonntag'.

Der ganze Artikel ist auf Inside-IT zu finden.

Source: http://www.inside-it.ch/articles/44238

Der Verein ist gegründet!

Am 8. Juni 2016 wurde der Verein Schule Medien Informatik Zürich schmizh gegründet. Nun können wir die vielen neuen Mitglieder begrüssen! Anmeldung über unser Anmeldeformular.

Als Vereinsmitglied profitierst du von einem grossen Netzwerk im Bereich Schule - Medien - ICT. Kontaktiere uns, wenn du Fragen hast.