SCHMIZH BEIM VSA UND AN DER PHZH

Anfangs Januar haben wir uns mit Vertretern des VSA bezüglich des Umfangs einer kommunalen Erweiterung der kantonalen VZE für den pädagogischen ICT-Support im Rahmen des neu definierten Berufsauftrags getroffen. Matthias Weisenhorn, Abteilungsleiter Lehrpersonal im Volksschulamt, hat uns eine Veröffentlichung der Grundlagen zur Beantragung der Erweiterung der VZE demnächst zugesichert.

Die Schule kann demnach bald beim Kanton eine kommunale Erweiterung der kantonalen VZE beantragen. Getragen werden die Kosten zu 100% von der Gemeinde, jedoch kantonal verfügt. Im Unterschied zu früher sind die zusätzlichen VZE nicht mehr an 100%-Pensen gebunden und können neu auch gebündelt werden (früher max. 3 Lektionen / Lehrperson). Zu beachten ist jedoch, dass eine Lehrperson gemäss neu definierten Berufsauftrages mindestens 60% seines Pensums zu unterrichten hat.

Bei einer 100% Stelle einer Lehrperson mit 4 Wochen Ferien entsprechen im Regelfall 60% Unterricht 20 Lektionen Unterricht (oder 1160 von 1920 zu verteilenden Jahresstunden). So bleiben noch rund 642 Stunden für den pädagogischen ICT-Support übrig (wenn 130 Stunden pro Jahr für Schule, Zusammenarbeit und Weiterbildung abgezogen werden). Dies entspricht bei 39 Schulwochen rund 16.5 Stunden pro Woche.

Wir bleiben am Ball und informieren euch, sobald wir mehr wissen...  


Anfangs Februar haben wir uns zudem mit dem VSA und der PHZH getroffen. Wir wollten wissen, was die Rahmenbedingungen für die Erteilung der Unterrichtsberechtigung für das Fach Medien und Informatik "sur Dossier" für Lehrpersonen mit einem PICTS-CAS (oder äquivalentes Zertifikat) sind. Auch interessierte uns, inwiefern wir als Verband die PHZH bei einer möglichen Erweiterung des Kurskaders unterstützen könnten und ob schulinterne Ausbildungen angeboten werden könnten.

Die Rahmenbedingungen des VSA für die Erteilung der Unterrichtsberechtigung für das Fach Medien und Informatik "sur Dossier" folgen bis Ende Februar. Eine solide informatische Bildung und Tätigkeit wird neben einer Selbsteinschätzung mit dem SE:MI-Tool und Einblicken in die Unterrichtstätigkeit gefordert. Das VSA rechnet mit ca. 5 Stunden Aufwand für die Zusammenstellung des Bewerbungsdossiers, welches nach einer formellen Prüfung zur inhaltlichen an die PHZH gelangt. Link zum VSA

Die ersten Ausbildungsgänge Medien und Informatik für die Primarstufe sind bereits restlos ausgebucht. Nach der ersten Durchführung im August entscheidet die PHZH über die Erweiterung des Kurskaders. Interessierte PICTSler dürfen sich gerne bei Rahel Tschopp von der PHZH melden.  

Das VSA und die PHZH klären in den nächsten Monaten ab, ob schulinterne Ausbildungen von Lehrpersonen zur Erteilung des Faches Medien und Informatik ermöglicht werden sollen. Der Fokus des VSA steht zur Zeit jedenfalls auf eine möglichst breite Streuung (also lieber in jedem Schulhaus eine ausgebildete Lehrperson, als in einzelnen Schulhäusern viele). Wir setzen uns jedenfalls dafür ein, dass Schulen welche möglichst viele Lehrpersonen zu M+I-Lehrkräften ausbilden wollen, dies in Zukunft auch können. Nur so werden die Pionierschulen im M+I-Bereich auch in Zukunft innerhalb der offiziellen Rahmenbedingungen ihre Lernenden fördern können ohne auf zwar kompetente aber nicht ausgebildete Lehrkräfte zurückgreifen zu müssen.